Weinanbauregion Nemea

Weinanbauregion Nemea

 

    Nemea

 

NEMEA

 

Die Weinanbauregion Nemea liegt etwa 35 km südwestlich von Korinth im Nemeatal auf dem Peloponnes. Sie gilt neben Naoussa als die bedeutendste Appellation für qualitativ hochwertige Rotweine in Griechenland. Das Örtchen Nemea gibt dem Wein, der auf dem Gebiet von 16 Gemeinden angebaut wird, seinen Namen.

Die Weine, die sortenrein aus der griechischen Rebsorte Agiorgitiko gekeltert werden, tragen die rote Banderole der O.P.A.P. (Onomasia Proelefseos Anoteras Piotitos), der höchsten griechischen Qualitätsstufe. Die Appellationsstatuten verlangen nicht nur die Sortenreinheit, sondern stellen auch Anforderungen an den Hektarertrag und das Mindestzuckergewicht. Der Ort der Weinbereitung muss innerhalb des Appellationsgebietes liegen.

Der Nemea ist ein meist trockener, dunkelroter Wein mit einem fruchtigen Aroma und vollmundigem Charakter. Aufgrund der Farbintensität tragen die Weine den Beinamen "Herkulesblut". Die regionalen Wetterunterschiede des Tales, in dem milde Winter mit ausreichenden Regenfällen und warme, trockene Sommer vorherrschen beeinflussen, je nach Lage der Weingärten, die Organoleptik der Trauben.

Die Lese in den niedrigen Lagen des Tales beginnt im letzten Septemberdrittel und endet in den höher gelegenen Weingärten und den besten Lagen erst Ende Oktober.

 

Historische Bedeutung von Nemea

 

Nemea ist nicht nur der Name des Rotweines aus diesem Appellationsgebiet, sondern auch eines antiken Zeusheiligtums, dass im gleichnamigen Tal liegt und Schauplatz der Nemeischen Spiele war. In der Mythologie gibt es zwei Erklärungen zur Gründung des Heiligtums. Eine davon besagt, dass Herkules als erste seiner zwölf Aufgaben den Nemëischen Löwen mit bloßen Händen erwürgte. Zum Dank für diesen Sieg stiftete er seinem Vater Zeus das Heiligtum, das man heute noch besichtigen kann.

 

 

Wein

Weingut Athanasiou